Eichen-Prozessionsspinner und Gespinstraupe

Nur eine davon löst Allergien aus!

Der Revierförster hat uns informiert, dass wieder Eichen-Prozessionsspinner im Therwiler Wald anzutreffen sind. Die Brennhaare dieser Raupe können Hautausschläge und Lungenwegsbeeinträchtigungen verursachen. Diese fast unsichtbaren Haare werden einerseits bei günstiger Witterung durch Luftströme über weite Strecken getragen und stellen andererseits als am Baum haftende Gespinstnester, oder auch am Boden liegend, eine anhaltende Gefahrenquelle dar. Da die Raupenhaare eine lange Haltbarkeit besitzen, reichern sie sich über mehrere Jahre in der Umgebung, besonders im Unterholz und im Bodenbewuchs an. Sie halten sich auch an Kleidern und Schuhen und lösen bei Berührungen stets neue allergische Reaktionen aus. Der Eichenprozessions-spinner befällt ausschliesslich Eichen.

Auf den ersten Blick kann die Gespinstraupe/-motte mit dem Eichen-Prozessionsspinner verwechselt werden. Auch sie "verziert" Bäume und Büsche mit spinnennetzartigem Gewebe. Doch sie ist harmlos für Menschen und in der Regel auch für die befallenen Pflanzen. Diese treiben nach Rückzug der Raupe meist nochmals aus. Die Gespinstraupe ist beige, mit schwarzen Punkten und einem schwarzen Kopf! Falls Nutzpflanzen befallen sind, ist die beste Bekämpfungsmethode das Ablesen der Raupen.

Nähere Informationen finden Sie unter nachfolgenden links:

https://www.baselland.ch/politik-und-behorden/direktionen/volkswirtschafts-und-gesundheitsdirektion/amt-fur-wald/medien/archiv-2017#ftw-simplelayout-textblock

 https://nrw.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/insekten/gespinstmotten/index.html